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Green Day: 10 Fakten über ihre Punk-Oper American Idiot

Mit ihrer Punkrock-Oper American Idiot feierten Green Day nicht nur eine Art Comeback - sie starteten einen neuen Höhenflug ihrer Karriere. Hier erzählen wir euch die Geschichte mit spannenden Fakten zum Album!

  • Eigentlich wollten Green Day bereits 2003 ein Album veröffentlichen, das auf den Namen Cigarettes and Valentines hörte. Doch die Aufnahmen wurden angeblich gestohlen! Anstatt die Songs neu aufzunehmen, machten sich die Jungs an neue Musik und es entstand American Idiot! ROCK ANTENNE
  • Das berühmte Albumcover stammt von einer Zeile aus dem Song „She’s A Rebel“, in dem Billie Joe Armstrong singt: „She’s holding on my heart like a hand grenade“. ROCK ANTENNE
  • Viele Fans glauben allerdings, dass Green Day lediglich mit dem Ergebnis von Cigarettes and Valentines nicht zufrieden waren. Mit ihrem Alter Ego-Projekt The Network veröffentlichten sie 2003 das Album Money Money 2020. Es wird spekuliert, dass es sich dabei um das „gestohlene“ Album handelt. ROCK ANTENNE
  • Die Stimme am Anfang von „Letterbomb“ gehört Bikini Kill-Frontfrau Kathleen Hanna. ROCK ANTENNE
  • 2010 wurde das Album als Musical am Broadway aufgeführt – unter anderem trat dort keine Geringere als Melissa Etheridge als „St. Jimmy“ auf. Auch Billie Joe Armstrong höchstpersönlich übernahm die Rolle für einen kurzen Zeitraum. ROCK ANTENNE
  • Die Produktionsfirma von Hollywood-Star Tom Hanks wollte das Album auch als Kinofilm veröffentlichen – allerdings liegt dieses Projekt seit einigen Jahren auf Eis. ROCK ANTENNE
  • Die langen Stücke „Jesus of Suburbia“ und „Homecoming“ endstanden dadurch, dass die Mitglieder jeweils einzelne kurze Songs schrieben und diese dann zusammenfügten. ROCK ANTENNE
  • Die Ballade „Wake Me Up When September Ends“ schrieb Billie Joe Armstrong über den Tod seines Vaters. Als seine Mutter ihm im September 1982 die traurige Nachricht mitteilte, schloss sich der damals 10-Jährige in seinem Zimmer ein und rief: „Weck mich, wenn der September vorbei ist!“ ROCK ANTENNE
  • Mit American Idiot eroberten Green Day zum ersten Mal die Spitze der US-Charts. ROCK ANTENNE
  • Bei der Premiere des Musicals am Broadway war der spätere US-Präsident Donald Trump zu Gast. ROCK ANTENNE

Die Geschichte hinter dem Album:

Eigentlich schien die Jahrtausendwende eine gute Zeit für Punk- und Alternative-Bands zu sein. Gruppen wie Papa Roach, Sum 41, Good Charlotte und viele viele mehr stürmten regelrecht die Charts - doch ausgerechnet eine Combo, die den Grundstein für die Rückkehr des Punkrocks in die Charts mit gelegt hatte, stand kurz vor der Auflösung: Green Day!

Nach dem übersichtlichen Erfolg ihres 2000er-Albums Warning, schien einer der heißesten Acts der Neunziger ausgebrannt. Die Veröffentlichung ihres Best Of-Albums International Superhits sahen die Bandmitglieder als "Einstieg in die Midlife Crisis" an. Hinzu kam, dass sich Frontmann Billie Joe Armstrong in einer Schreibblockade verhedderte, während seine Kollegen fanden, dass er zu kontrollbesessen beim Songwriting war.

Eine ausweglose Sackgasse? Mitnichten! Denn Green Day sortierten sich neu, schmissen geschriebenes Material über den Haufen und schrieben... eine Punkrock-Oper! Das Ergebnis erschien am 21. September 2004 in Form von American Idiot - eines der erfolgreichsten Alben der 2000er, das Green Day ein Comeback bescherte, ohne dass sie je weg gewesen wären.

American Idiot ist nicht weniger als ein Wendepunkt in der Karriere von Green Day und trägt noch heute dazu bei, dass die Jungs nicht mehr davor zurückschrecken, sich neu zu erfinden - man höre nur in das aktuelle Album Father of All Motherfuckers! Und für die Fans der alten Green Day-Schule, keine Sorge: Live wissen Billie Joe Armstrong mit ihren Klassikern nach wie vor zu überzeugen, wie kaum eine andere Band.

Wir feiern die Scheibe mit spannenden Fakten zum Durchklicken und natürlich mit dem passenden Sound auf ROCK ANTENNE!

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